Salsa ist ein Paartanz mit Wurzeln in der kubanischen Musik und der Latin-Szene New Yorks der 1960er- und 70er-Jahre. Getanzt wird zu Salsa-Musik im 4/4-Takt, meist mit einer Acht-Schlag-Grundstruktur und einer Pause auf jedem vierten Schlag. Heute ist Salsa weltweit verbreitet und einer der beliebtesten Latin-Tänze im DACH-Raum – mit mehreren klar unterscheidbaren Stilen.
Salsa lebt von Energie, Drehungen und dem Zusammenspiel zwischen Führen und Folgen. Die Musik kombiniert Clave-Rhythmus, Percussion, Bläser und Gesang. Je nach Stil reicht das Spektrum von erdig-sozialem Cubana bis hin zu technisch anspruchsvollem On2.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es in nahezu jeder größeren Stadt Salsa-Kurse, Socials und Partys. Anfänger steigen am besten über einen Kurs oder eine Anfänger-Stunde vor einer Party ein – ein fester Tanzpartner ist nicht nötig, da in Kursen und auf Socials rotiert wird.
Ja. In Kursen und auf Socials wird rotiert, du tanzt also mit wechselnden Partnern. Ein fester Partner lohnt sich erst, wenn du regelmäßig übst oder Choreografien tanzt.
Das hängt von der lokalen Szene ab. LA-Style (On1) hat eine sehr klare Schritt-Struktur, Salsa Cubana ist locker und sozial – beide sind anfängerfreundlich.
Beim LA-Style (On1) bricht der Führende den Schritt auf Schlag 1, beim NY-Style (On2) auf Schlag 2. On2 gilt als musikalischer und fließender.
Für den Anfang reichen bequeme Schuhe mit glatter Sohle, die nicht zu stark auf dem Boden haften. Spezielle Tanzschuhe erleichtern später Drehungen.